Angeln beim Camping am See - Warum man es mal versuchen sollte!

- Gastbeitrag -


Die Angelrute auswerfen und auf den perfekten Fang warten. In der Zwischenzeit die wundervolle Natur um sich herum genießen. So schön kann das Angeln beim Camping am See sein.

Ich persönlich genieße es sehr, Zeit am Wasser zu verbringen und beim Angeln voll und ganz mit der Natur verbunden zu sein. Das Angeln weckt in mir das Gefühl frei zu sein und einfach einmal vom stressigen Alltag abzuschalten.



Wenn du schon einmal diesem wunderschönen Hobby nachgegangen bist, weißt du genau wovon ich spreche. Die unglaubliche Spannung, die sich breit macht, wenn ein Fisch den Köder schnappt und der Nervenkitzel, der beim Drill entsteht, sind nur zwei Argumente dafür, warum das Angeln so besonders ist und warum du es versuchen solltest. Im Folgenden verrate ich dir die Angelarten, die sich perfekt mit dem Angeln kombinieren lassen.





Was ist die ideale Angelart beim Camping?


Wenn du ein leidenschaftlicher Camper bist und schon immer mal das Angeln versuchen wolltest, empfehle ich dir folgende zwei Angelarten, die sich ideal mit dem Camping verbinden lassen, nämlich das Feederangeln auf Weißfische und das Spinnfischen auf Raubfische. Wie sich diese zwei Angelarten unterscheiden, möchte ich dir im Folgenden kurz erklären.


Feederangeln


Beim Feederangeln wird ein mit Futter gefüllter Futterkorb gemeinsam mit dem Hakenköder ausgeworfen. Das Futtergemisch löst sich vom Futterkorb und lockt somit die Weißfische an. Anschließend heißt es abwarten, dass ein Fisch anbeißt. Dadurch, dass sich der Hakenköder direkt neben dem Futter befindet, ist es in der Regel einfacher einen Fisch zu überlisten als beim Spinnfischen. Beißt ein Fisch an, erkennt man den Biss über die besonders weiche Spitze der Feederrute. Zielfische vom Feederangeln sind Brassen, Rotfedern, Schleien, Karpfen etc. Für einen ersten Angelversuch benötigt man nicht allzu viel Equipment. Was du jedoch benötigst, ist eine Rute, eine Rolle mit Schnur, einige Kleinteile wie Wirbel, Schutzperle, etc., einen Futterkorb, einen Kescher und natürlich ein Futtergemisch sowie einen Köder wie beispielsweise Maden.

Spinnfischen


Im Gegensatz zum Feederangeln ist das Spinnfischen eine aktive Angelmethode, bei der der Köder ständig ausgeworfen und wieder eingezogen wird. Hierbei versucht man mit Hilfe von Kunstködern Raubfische wie Hecht, Barsch, Zander etc. zu überlisten. Ziel ist es, den Kunstköder so durch das Wasser zu führen, dass er eine lebende Beute imitiert. Im Vergleich zum Feederangeln wird bei dieser Angelart weniger Equipment benötigt, da man in der Regel nur eine Rute, eine Rolle mit Schnur, eine kleine Tasche mit Kunstködern und Kleinteilen wie Wirbel, Stahlvorfach, Zange, etc. und einen Kescher benötigt.


Für welche Angelmethode du dich entscheidest, hängt natürlich von deinen Vorlieben und von deiner verfügbaren Zeit ab. Wenn du direkt neben dem See campst, kannst du deine Feederrute auswerfen und nebenbei andere Tätigkeiten ausüben, vorausgesetzt du hast immer einen Blick auf die Rute. Musst du jedoch einige Meter zum See gehen und hast nicht allzu viel Zeit, empfehle ich dir das Spinnfischen, da du bei dieser Angelart weniger Equipment benötigst und zudem nichts aufbauen musst.

Wenn ich nun das Interesse in dir geweckt habe und du weiter Informationen zu den beiden Angelarten benötigst, schaue einfach in der Angelfabrik vorbei.





Ist ein Angelschein zwingend notwendig?


Diese Frage lässt sich pauschal leider nicht beantworten, da das Gesetz in jedem Land und zudem auch in jedem Bundesland unterschiedlich ist. In manchen Bundesländern ist es möglich einen Urlaubsfischerschein zu kaufen und in manchen wiederum nicht. Wenn du dich für das Angeln interessierst und es einmal ausprobieren möchtest, solltest du dich unbedingt bei der entsprechenden Behörde informieren. Ich hoffe, ich konnte dein Interesse am Angeln ein wenig wecken und würde mich freuen, wenn du das Angeln einmal ausprobierst.

Ich bin mir sicher, dass auch du begeistert sein wirst und wünsche dir in diesem Sinne ein kräftiges Petri Heil!


© alle Bilder: Celine Wautsche (privat)

 

Der Gastbeitrag wurde verfasst von Celine Wautsche. Sie studiert Produktmarketing & Projektmanagement an der FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg. Neben dem Studium verbringt sie sehr viel Zeit in der Natur, vor allem beim Angeln und Reisen. Gemeinsam mit ihrem Partner betreibt sie die Website www.angelfabrik.de, bei der sich alles rund um das Thema Angeln dreht.




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