Packliste für Festivals [Gastbeitrag]

Tipps für das richtige Packen – so wird das Festival garantiert zum Erfolg 


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Wer im Sommer gern auf Festivals geht, kennt das Problem:

Kaum sitzt man im Auto und ist die ersten Kilometer gefahren, fällt einem ein, dass ein paar wichtige Sachen noch daheim liegen.

Hat man lediglich seine Zahnseide vergessen, mag das nicht weiter problematisch sein. Liegen aber Geld, Ticket oder die Luftmatratze noch zu Hause, macht sich schnell Panik breit.

Nicht nur Festival-Veteranen wissen daher um die Wichtigkeit des Packens für den Festival-Besuch. Schließlich möchte man die Zeit mit seinen Freunden genießen und einfach ein paar tolle Tage erleben. Ärgert man sich den halben Tag darüber, dass man ohne Lieblingskissen in der Nacht kaum ein Auge zumachen kann, ist das für die Stimmung nur wenig förderlich. Wir haben einige nützliche Tipps zusammengetragen, damit der Lagerkoller ausbleibt.



Mit der richtigen Strategie zum perfekten Festivalerlebnis


Schon mal drei Tage verreist und dabei die Unterwäsche zum Wechseln oder die extra gekauften Steaks daheim vergessen? OK, kann ja mal passieren – muss es aber nicht! Natürlich kann man im Fall der Fälle die wichtigsten Sachen zum Überleben auf dem Festival-Gelände nachkaufen. Dann aber nur gegen teuer Geld, da sich die Händler der eigenen Notlage bewusst sind.

Um diese Schreckensszenarien zu vermeiden, sollte man schon einige Tage vor dem Festival mit der Erstellung einer Festival-Checkliste beginnen. Ohne Zeitdruck im Nacken läuft man keine Gefahr, dass beim Aufschreiben wichtige Sachen vergessen werden. Folgende Dinge sollten sich unbedingt auf der Liste wiederfinden:

  • Geld
  • Ticket
  • Line-Up
  • Handy
  • Zelt mit Werkzeug
  • Luftmatratze mit Unterlage und Schlafzeug
  • ausreichend Wechselsachen (auch für schlechtes Wetter)
  • Hygieneartikel
  • Kochgeschirr und Besteck
  • Gaskocher
  • Dosenöffner
  • ausreichend (alkoholfreie) Getränke
  • typisches Camping-Essen (Bratwürste, Konserven, 5 Minuten Terrinen, Toastbrot)
  • Grillutensilien
  • Sitzgelegenheit
  • Taschenlampe

In den letzten Jahren sieht man auf Festivals immer öfter mobile Stromerzeuger. Mit den Stromgeneratoren lassen sich viele nützliche elektrische Geräte – vom Laden des Handys über die Musikanlage oder einem Heizlüfter bis zum Kühlschrank – betreiben. Dabei aber bitte unbedingt darauf achten, dass man andere Camper nicht stört. Am besten also irgendwo am Rand das eigene Lager aufschlagen!


Mit kleinen Helfern Brücken bauen


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Häufig sind es aber gerade die kleinen Dinge, die den Festival-Besuch unvergesslich machen. Magnesiumtabletten etwa scheinen vor Abfahrt kaum wichtig zu sein. Doch nach stunden- oder sogar tagelangen Feiern und Tanzen – wenn die Beine langsam schlapp machen oder krampfen – verschieben sich die Prioritäten schnell. In der Nacht keine Minute Schlaf gehabt, weil die Nachbargruppe ununterbrochen lauthals grölt? Tja, hätte man doch nur an die Ohropax gedacht!

Beim Erstellen der Festival-Packliste muss man auch nicht nur an sich denken. Vielleicht braucht ja jemand aus der Reisegruppe morgens eine Kopfschmerztablette? Auf diese Weise lassen sich übrigens auch bestens neue Freundschaften knüpfen: Leidet die nette Dame (oder natürlich der interessante Mann) von nebenan unter einem Sonnenstich, so ist die mitgenommene Sonnenmilch plötzlich Gold wert. Der perfekte Startschuss, um das restliche Festival gemeinsam zu feiern und Spaß zu haben.

Infos zum Autor dieses Gastbeitrages:
William Güttler ist seit gut 10 Jahren ein begeisterter Festival-Gänger. Das bildet einen guten Ausgleich zu seiner sitzenden Tätigkeit im Marketing-Bereich einer Firma.
"Jedes Festival ist irgendwie ein kleiner Ausnahmezustand.", verrät William im Gespräch mit uns.
Seine gesammelte Erfahrung gibt er gern in Form von Tipps an andere weiter, damit sie die Zeit genauso genießen können wie er.


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Kommentare:

  1. Hi, vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag!
    Gerade jetzt, wenn so langsam (in ein paar Wochen) die Festival-Saison so richtig los geht, ist diese Check-Liste wirklich Gold wert.
    Es wurde zwar kurz das Wort "Kühlschrank" erwähnt, allerdings finde ich persönlich es auch wichtig, dass die Getränke wenigstens etwas gekühlt sind. Denn wer trinkt gerne mehrere Tage lang lauwarme oder gar ganz warme Getränke? ;)
    Wenn gerade kein See in der Nähe ist, in dem man die Getränke (oder auch das Essen) kühlen kann, ist eine Kühlbox (im Speziellen eine Absorberkühlbox) auf jeden Fall sehr hilfreich. In der Anschaffung kostet diese zwar etwas mehr, aber wenn man regelmäßig auf Festivals oder auch zum Camping geht, lohnt sich der etwas höhere Anschaffungspreis.

    Viele Grüße! :)

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    1. Ja, Kühlboxen sind tatsächlich super, leider aber auch nicht ganz billig, deswegen habe ich persönlich immer noch vor der Anschaffung zurückgeschreckt.

      Ein paar einfache Tricks für kühle Getränke findest du überdies auch in meinem Post
      '8 Kühltipps für kalte Getränke beim Camping'.

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    2. Das stimmt, Kühlboxen haben durchaus ihren Preis, aber wenn man regelmäßig auf Festivals, zum Camping oder auch einfach nur zum Grillen geht, könnten sich diese einmaligen Anschaffungskosten schon lohnen.

      Oh, vielen Dank für den Hinweis auf diesen Beitrag. Im Speziellen den Kühltipp #7 mit der Socke finde ich interessant; dass man Getränke mit einem kalten Papier kühlen kann wusste ich schon, hab aber nie weiter gedacht, dass man ja auch ganz simpel eine Socke verwenden kann. Super, vielen Dank! :)

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