Vorteile von Campinggeschirr - und Alternativen zur Anschaffung

Welches Geschirr eignet sich für den Campingurlaub?

Vor kurzem fragte mich eine Freundin, die im Thema Camping bislang nicht so bewandert ist, aber dieses Jahr gerne für ein paar Tage das Zelten ausprobieren möchte, was denn das Besondere an Campinggeschirr sei - und ob sie es unbedingt bräuchte.

Da vielleicht auch den ein oder anderen Leser meines Blogs die gleiche Frage umtreibt, greife ich das Thema hier gerne einmal auf.



Warum gibt es spezielles Campinggeschirr?


Campinggeschirr ist zunächst einmal leichter als gewöhnliches Geschirr. Normales Essgeschirr ist aus Porzellan, Steingut oder Glas gefertigt, was dieses meist sehr robust und recht kratzfest macht - aber leider auch schwerer als Campinggeschirr, welches aus einem speziellen bruchfesten Plastik (Melamin) hergestellt wird. Dieses fühlt sich zwar nicht unbedingt an wie Porzellan, sieht aber fast täuschend echt danach aus, weshalb Melamin-Geschirr heute fast schon zur Standard-Ausrüstung eines Campers gehört. Der wichtigste Aspekt ist also das Gewicht, das man beim Beladen des Wohnwagens niemals außer Acht lassen sollte.

Außerdem ist Porzellan zerbrechlich. Einmal runtergefallen, zerspringt es meist in mehrere Teile oder es bricht bei einer Tasse ein Henkel ab - daher ist es für den Campingurlaub nur schlecht geeignet.

Nicht, dass im Urlaub rabiater mit dem Geschirr umgegangen wird, aber allein der Transport im Wohnwagen kann den Tod normalen Porzellans bedeuten. Schon bei gemäßigter Fahrt wackelt der Wohnwagen, Geschirr kann umfallen - wer sich das Ganze jetzt noch bei einer starken Bremsung oder gar Vollbremsung vorstellt, weiß, was ich meine. Campinggeschirr hingegen macht es nichts aus, wenn es einmal quer durch den Küchenschrank purzelt.

Campinggeschirr gibt es in speziellen Fachgeschäften für Campingbedarf und ist auch gar nicht so teuer, wie man zunächst vielleicht denkt. Für etwa 30 € bekommt man schon ein ganzes Set für 4 Personen.

Wer aber - wie meine Freundin - nicht weiß, ob Campingurlaub das Richtige ist und die Anschaffung eines ganzen Sets zunächst scheut, für den gibt es auch noch eine andere Lösung


Günstige Alternativen


Eine Alternative zur Anschaffung von Campinggeschirr ist Einweggeschirr.

Wir alle kennen es von Parties, auf denen keiner Lust hat, nachts noch 50 Teller abzuwaschen. Es gibt gute Argumente, die für den Einsatz von Partygeschirr sprechen:

  • Partygeschirr ist meist aus Pappe, 
  • sehr leicht
  • kostet nicht viel und 
  • wird nach der Benutzung einfach über den Hausmüll entsorgt.



Müll vermeiden - mit kompostierbarem Geschirr


Wer zu viel Müll vermeiden möchte, für den gibt es auch umweltfreundliches, kompostierbares Partygeschirr - ich selbst habe letztes Jahr welches auf www.firlefantastisch.de unter der Rubrik Umweltschonend feiern entdeckt, als ich für meinen Sohn eine Geburtstagsfeier zum Thema Wikinger ausgerichtet habe.

Die Teller - allesamt aus Palmblättern gefertigt - sehen nicht nur schön aus (Wikinger hatten zwar Holzteller, die sehen aber auf den ersten Blick sehr ähnlich aus), sondern sind auch extrem leicht und erstaunlich robust, so dass ich einige (Kuchen-)Teller mit einem nassen Tuch abwischen und mehrfach verwenden konnte. Dadurch hatte ich bedeutend weniger Müll - und selbst der landete hinterher auf unserem Gartenkomposter.


Fazit


Keine Frage: Im Campingurlaub braucht man leichtes und robustes Geschirr. Deshalb werden Teller und Co. aus Melamin als Campinggeschirr verkauft, welches leichter und bruchfester ist als gewöhnliches Porzellan.

Für den kurzzeitigen Einsatz (zum Beispiel für ein verlängertes Wochenende) spricht nichts gegen Einweggeschirr, welches mittlerweile auch als kompostierbare Variante erhältlich ist.



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